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15 March, 2023

Autoimmunerkrankung der Nerven

Autoimmunerkrankungen der Nerven oder autoimmune Neuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems, bei denen das Immunsystem irrtümlich eigenes Gewebe angreift und schädigt. 

Dies führt zu verschiedenen Symptomen wie Schmerzen, Taubheitsgefühlen, Schwäche und Lähmungen. Autoimmune Neuropathien können in jedem Alter auftreten. Diese Erkrankungen können sehr ernst sein und sollten von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt werden. In diesem Blog werden wir über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Autoimmunerkrankungen der Nerven sprechen. Dabei wollen wir Dir wieder einmal möglichst leicht und verständlich erklären, wie der menschliche Körper funktioniert. Wir wünschen Dir viel Freude 

Autoimmunerkrankungen und Nervenschädigungen

Autoimmunerkrankungen können zu Schädigungen an den Nerven führen. Das körpereigene Immunsystem greift hierbei fälschlicherweise die eigenen Nervenzellen an und führt dadurch zu einer Entzündung. Dies kann im zentralen Nervensystem, aber auch im peripheren Nervensystem auftreten. 

Die häufigste Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems ist Multiple Sklerose. 

Aber auch seltene Erkrankungen wie die chronisch inflammatorisch demyelinisierende Polyneuropathie oder das Guillain-Barré-Syndrom können durch das Immunsystem ausgelöst werden. Bei einer polyneuropathischen Erkrankung sind mehrere periphere Nerven betroffen, was verschiedene Ursachen haben kann, unter anderem auch autoimmune Prozesse. Eine Schädigung der Nerven kann verschiedene Symptome hervorrufen, beispielsweise Schwäche, Schmerzen oder Koordinationsstörungen. Jedoch können Sport sowie eine gute Ernährung dabei helfen, Symptome von Autoimmunerkrankungen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems

Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems können schwerwiegende Folgen haben. Die Auswirkungen hängen dabei von der Art der Erkrankung ab. 

Bei Multipler Sklerose beispielsweise führt die chronisch entzündliche und demyelinisierende Erkrankung zu Schädigungen von axonalen Nervenfasern und kann zu Lähmungen sowie Beeinträchtigungen der Sinnesorgane führen. Multiple Sklerose ist eine häufige Ursache für Nervenschäden. Bei dieser Autoimmunerkrankung greift das Immunsystem die Myelinscheide und die darunterliegenden Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark an. Dies führt zu Entzündungen und Schäden an den Nerven, was wiederum zu Lähmungen, Taubheitsgefühl und Sehstörungen führen kann. Trotz intensiver Forschung ist die genaue Ursache der Multiplen Sklerose noch nicht vollständig geklärt. Die Betreuung von Betroffenen und Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung wird durch einen Neurologen oder eine Neurologin durchgeführt. Sport kann bei Autoimmunerkrankungen hilfreich sein, sollte aber eng mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin abgestimmt werden.

Auch das Stiff-Person-Syndrom betrifft das Zentralnervensystem und führt zu Muskelsteifheit und Krämpfen. Es ist wichtig, frühzeitig mit einer gezielten Therapie zu beginnen und die Erkrankungen zu überwachen, um langfristige Schäden zu vermeiden. Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen des Zentralnervensystems sollten sich in regelmäßigen Abständen ärztlich untersuchen lassen und eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung fördern.

Nervenangriff durch körpereigenes Immunsystem

Eine Autoimmunerkrankung kann dazu führen, dass das körpereigene Immunsystem Nervenschäden verursacht. Dabei richtet sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen und Zellen, indem es Autoantikörper bildet. Dies kann zu einem Angriff auf das zentrale Nervensystem führen. Durch den Maßstab, mit dem das Immunsystem das eigene Gewebe angreift, können unterschiedliche Folgen entstehen. Periphere Nerven können ebenfalls betroffen sein, was zu Fehlfunktionen führen kann. Es gibt viele Gründe, warum Autoimmunerkrankungen auftreten können, aber die genauen Ursachen sind oft unbekannt.

Systemische Autoimmunerkrankungen können das Nervensystem betreffen und zu Nervenschäden führen. Diese Erkrankungen sind dadurch gekennzeichnet, dass das Immunsystem den gesamten Körper angreift und zerstört. Dadurch können sich verschiedene Organe und Gewebe, einschließlich des Nervensystems, entzünden und schwerwiegende Schäden anrichten. Zu den bekannten Autoimmunerkrankungen zählen Morbus Crohn, entzündliches Rheuma und Schuppenflechte. Bei diesen Erkrankungen ist das Nervensystem nicht immer betroffen, aber wenn, dann können schwerwiegende Nervenschäden auftreten. Eine regelmäßige medizinische Untersuchung ist wichtig, um Anzeichen von Nervenschäden bei systemischen Autoimmunerkrankungen zu erkennen und rechtzeitig behandeln zu können. 

Nachfolgend wollen wir uns noch anschauen, welche Ursachen es für periphere Nervenfehlfunktionen gibt und wie Du Deinen Körper mit Sport und der richtigen Ernährung unterstützen kannst. 

Ursachen für periphere Nervenfehlfunktionen

Für periphere Nervenfehlfunktionen gibt es eine Vielzahl von Ursachen, darunter auch Autoimmunerkrankungen. Solche Erkrankungen können dazu führen, dass das körpereigene Immunsystem die Myelinschicht angreift, die die Nervenfasern umgibt. Dadurch werden die Signale, die durch die Nerven geleitet werden, beeinträchtigt oder blockiert. 

Auch Medikamente können zu Nervenschäden führen, indem sie die Nervenfunktion beeinträchtigen. Darüber hinaus können Infektionen, Vitaminmangel und genetische Faktoren zu peripheren Nervenfehlfunktionen führen. Es ist wichtig, mögliche Ursachen zu identifizieren, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten. 

Sport kann auch dazu beitragen, die Funktion der Nerven zu verbessern, insbesondere bei Autoimmunerkrankungen. Insbesondere bei der häufig auftretenden Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose kann es zu Nervenschäden kommen, die die Nervenfunktion beeinträchtigen und motorische und sensorische Störungen verursachen können. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung bei dieser Erkrankung von großer Bedeutung.

Gründe für periphere Nervenfehlfunktionen:

  • Autoimmunerkrankungen
  • Medikamente 
  • Infektionen 
  • genetische Kriterien 
  • Vitaminmängel 
Sport und Vitamine als Hilfe
Sport und Vitamine als Hilfe

Sport und Vitamine als Hilfe

Sport kann bei einigen Autoimmunerkrankungen eine positive Wirkung auf den Körper haben. Bei rheumatischen Erkrankungen zum Beispiel ist es wichtig, Bewegung auszuüben, um die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten. Durch körperliche Aktivitäten werden zudem entzündungshemmende Immunzellen im Körper ausgeschüttet. Diese sogenannten regulatorischen T-Lymphozyten sind wichtig für das Gleichgewicht des Immunsystems und können dazu beitragen, die Symptome von Autoimmunerkrankungen zu lindern. Allerdings sollte Sport bei Autoimmunerkrankungen individuell angepasst werden, um Überbelastungen und Schübe zu vermeiden. Es empfiehlt sich daher, vorher mit einem Arzt / einer Ärztin oder einer Therapeutin / einem Therapeuten abzuklären, welche Art von Sport und in welchem Umfang sinnvoll ist.
Neben der körperlichen Bewegung ist natürlich auch die Zufuhr von relevanten Vitaminen entscheidend. Du solltest grundsätzlich darauf achten, Deinen Körper ausreichend mit Vitalstoffen zu versorgen, damit er täglich alle wichtigen Funktionen übernehmen kann. Nur so kannst Du gewährleisten, dass Dein Körper fit bleibt und Dich gesund hält. In unserem Shop bieten wir diverse Selbsttests mit Haarprobe für zu Hause an, die Dir weitere Informationen über den Gesundheitsstatus Deines Körpers mit auf den Weg geben. Beispielsweise findest Du einen Unverträglichkeitstest wieder. Dieser testet Dich auf verschiedene Lebensmittel, aber ebenso Nicht-Nahrungsmittel, wie beispielsweise Pollen und Gräser, Schwermetalle, Kunststoffe und Tierhaare.

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