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13 April, 2023

Alles, was Du über Pricktests wissen musst

Heute befassen wir uns mit Pricktests und ihren Funktionen, Anwendungsbereichen sowie Vorteilen auf die menschliche Gesundheit. 

Wenn Du an Allergien leidest, kann ein Pricktest eine häufig angewandte Methode sein, um genau herauszufinden, worauf Du allergisch bist. Bei diesem Test wird ein Stich in die Haut auf verschiedene Allergene getestet.  

Wie funktioniert ein Pricktest?

Beim Pricktest werden allergenhaltige Lösungen auf die Haut aufgetragen, um allergische Sofortreaktionen nachzuweisen. Der Test wird hauptsächlich an der Innenseite des Unterarms durchgeführt und es werden in der Regel mehrere Allergene im Abstand von zwei bis drei Zentimetern aufgetropft. Dabei können unter anderem Substanzen wie Gräser- und Birkenpollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben getestet werden. 

Nachdem die Lösungen aufgetragen wurden, wird mit einer Lanzette ein leichter Stich durch die Tropfen in die Haut gesetzt. Dadurch wird das Allergen in die oberste Hautschicht eingebracht, wo es von den sogenannten Mastzellen aufgenommen wird. Wenn eine allergische Reaktion vorliegt, kommt es daraufhin innerhalb von 15 Minuten zu einer Rötung oder Schwellung an der betreffenden Stelle. Ein Hauttest kann also schnell und einfach Aufschluss darüber geben, auf welche Stoffe eine Allergie besteht.

Für welche Allergien wird der Pricktest angewendet?

Der Pricktest ist vor allem bei Allergien vom Typ I, auch als Soforttyp-Allergie bekannt, eine bewährte diagnostische Methode. Dabei handelt es sich um allergische Reaktionen, die innerhalb von Minuten bis zu einigen Stunden nach Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff auftreten können. Typische Auslöser sind Pollen, Milben, Tierhaare oder bestimmte Lebensmittel. Der Pricktest ist damit besonders bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Nesselsucht eine wichtige Untersuchungsmethode. Durch gezieltes Testen auf verschiedene Allergene kann der Arzt oder die Ärztin schnell herausfinden, gegen welche Substanzen der Patient / die Patientin allergisch reagiert und gezielt eine Therapie einleiten.

Wie wird der Pricktest bei Verdacht auf Allergien angewendet?

Bei Verdacht auf Allergien vom Soforttyp ist der Pricktest der Standardtest zur Bestätigung der Diagnose. Der Test wird vor Ort durchgeführt und ist sehr einfach und schnell anzuwenden. Zunächst werden Allergenlösungen in Tropfenform auf die Haut aufgetragen und danach in die Haut mit einer kleinen Nadel oder einem Stift eingeritzt. Anschließend wird beobachtet, ob und wie stark eine allergische Reaktion auftritt. Innerhalb von ungefähr 15 Minuten zeigen sich bei einer allergischen Reaktion bereits Rötungen, Schwellungen und Juckreiz. Diese können je nach Schweregrad unterschiedlich ausgeprägt sein. Der Pricktest eignet sich insbesondere für die Diagnose von Allergien gegen Nahrungsmittel, Pollen oder Tierhaare. 

Kann ein Pricktest auch negative Ergebnisse liefern
Kann ein Pricktest auch negative Ergebnisse liefern

Kann ein Pricktest auch negative Ergebnisse liefern?

Trotz seiner Genauigkeit kann es vorkommen, dass der Test ein negatives Ergebnis liefert, obwohl eine Allergie besteht. Dies ist vor allem bei Patient*innen mit frischen allergischen Symptomen oder niedriger Sensibilisierung gegenüber dem Allergen der Fall. In solchen Fällen kann eine Intrakutantestung durchgeführt werden, um das Ergebnis zu überprüfen. Es ist jedoch auch möglich, dass das Testergebnis durch Faktoren wie systemische Kortikosteroide oder Antihistaminika beeinflusst wird, die die Sensibilität der Haut reduzieren können. 

Daher ist es wichtig, vor dem Pricktest alle Medikamente abzusetzen, die das Hauthistamin beeinträchtigen könnten. Eine Pricktest Tabelle kann helfen, eine sichere Allergie-Diagnose zu stellen, indem sie Informationen über verschiedene Allergene und deren Reaktionsindex liefert. Es ist jedoch zu beachten, dass die Testergebnisse immer in Kombination mit der medizinischen Vorgeschichte, Symptomen und anderen Diagnosemethoden interpretiert werden sollten.

Wann können Hauttests nicht durchgeführt werden?

Bei einigen Fällen von Hautveränderungen oder Verdacht auf Soforttyp-Allergien können Hauttests nicht durchgeführt werden. Zum Beispiel, wenn der Patient zum Zeitpunkt des Tests akute allergische Symptome hat oder wenn er Antihistaminika oder cortisonhaltige Medikamente nimmt, da dies zu falschen Ergebnissen führen kann. Die Hauttests zur Diagnose von IgE-vermittelter Soforttyp-Allergie funktionieren, indem das Allergen an die in der Dermis liegenden IgE-Antikörper gebunden wird. Ein einfacher Pricktest kann in der hausärztlichen Praxis durchgeführt werden, um die Reaktion auf häufige Allergene wie Pollen anzuzeigen. Jedoch sind Hauttests nicht immer eindeutige Beweise für eine allergische Erkrankung zu verstehen und können zu falschen Ergebnissen führen. Daher sollten sie bei Bedarf unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Welche Alternativen zum Pricktest gibt es?

Abgesehen vom Pricktest gibt es auch alternative Allergietests, die angewendet werden können. Beispielsweise kann der Intrakutantest angewendet werden, der etwas aufwändiger, aber empfindlicher ist als der Pricktest. Hierbei wird eine Testlösung mit einer feinen Kanüle oberflächlich in die Haut injiziert. Darüber hinaus können auch Extrakte von nativen Allergenen verwendet werden, falls keine standardisierten Extrakte für den Pricktest verfügbar sind. Jedoch wird der Pricktest aufgrund seiner guten Aussagekraft und Routinemethode dennoch am häufigsten verwendet, es sei denn es gibt spezifische Gründe, alternative Tests durchzuführen.
Es ist jedoch wichtig, dass wir zwischen einer Unverträglichkeit und einer Allergie unterscheiden. Denn eine Unverträglichkeit bringt andere Symptome mit sich, als es bei einer Allergie der Fall ist. In einigen Fällen kann es sein, dass betroffene Personen lediglich unter einer Intoleranz leiden. In diesem Fall kann ein Selbsttest mit Haarprobe für zu Hause weitere Antworten liefern. In unserem Shop findest Du den Unverträglichkeitstest, der Dich auf viele verschiedene Lebensmittel, aber eben so Nicht-Nahrungsmittel, wie beispielsweise Gräser und Pollen, Tierhaare, Schwermetalle und Kunststoffe, testet.

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