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11 August, 2022

Unverträglichkeit gegen Fett – Gibt es eine Fett Intoleranz?

Der Körper kann mitunter auf fetthaltige Nahrung in Form einer Unverträglichkeit gegen Fett reagieren. Woher stammt diese Nahrungsmittel Intoleranz?

Gesättigte Fette und Transfette sind schädliche Nährstoffe, die der Mensch über die Ernährung aufnimmt. Ein übermäßiger Verzehr dieser Fette führt zu einem hohen Cholesterinspiegel im Körper. Ein Anstieg des schlechten Cholesterinspiegels im Körper führt zu ernsten Gesundheitsproblemen wie Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall. Es ist wichtig, fettreiche Lebensmittel zu erkennen und sie in geringeren Mengen zu verzehren oder sie ganz zu vermeiden, indem man sie durch gesündere Lebensmittel ersetzt.

Welche Fette sind ungesund?

Oft wird Fett als ungesund und nicht lebensnotwendig betrachtet. Dies ist jedoch ein Irrtum. Dürfen wir vorstellen? Die gesunden Fette. Es gibt zwei Arten von ungesättigten Fetten: einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte. Pekannüsse, Haselnüsse, Mandeln, Sesamsamen, Kürbiskerne, Olivenöl, Erdnussöl und Rapsöl haben einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fetten.  

Einfache, ungesättigte Fette sind also gesunde Fette, die sich positiv auf das Herz auswirken und den Gehalt an schlechtem Cholesterin oder Low-Density-Lipoprotein (LDL) im Körper senken. Diese guten Fette sind die Art von Fett, von denen man im Rahmen einer herzgesunden Ernährung am meisten essen sollte. 

Mehrfach ungesättigte Fette senken den Gehalt an schlechtem Cholesterin oder Low-Density-Lipoprotein (LDL) im Körper ebenso wie einfach ungesättigte Fette, was das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen verringert. Diese Fette haben eine Doppelbindungsstruktur. Fisch, Leinsamen, Leinsamenöl, Maisöl, Sojabohnenöl und Sonnenblumenöl enthalten mehrfach ungesättigte Fette. Omega-3-Fettsäuren, die in einigen Fischarten wie Lachs und Hering und in pflanzlichen Produkten wie Sojaöl, Rapsöl, Walnüssen und Leinsamen enthalten sind, gehören zu den mehrfach ungesättigten Fetten, die als besonders gut für das Herz gelten.

Gesättigte Fette stammen primär von Tieren. Hier sind die Hauptquelle Rind- und Schweinefleisch sowie Vollfettmilchprodukte. Geflügel und Eier weisen einen mittleren Gehalt auf. Einige pflanzliche Öle, wie Palmöl, enthalten ebenfalls viel gesättigtes Fett.

Gesättigte Fette sind für den Körper notwendig – allerdings in geringen Mengen. Wer ca. 2.000 Kalorien pro Tag zu sich nimmt, sollte höchstens 20 Gramm gesättigte Fette zu sich nehmen.

Beide Arten der Fette können mitunter für eine Unverträglichkeit gegen Fett verantwortlich sein. 

Eine Unverträglichkeit gegen Fett erkennen – Wie äußern sich die Symptome?

Eine Unvertra?glichkeit gegen Fett erkennen - Wie a?ußern sich die Symptome
Eine Unvertra?glichkeit gegen Fett erkennen – Wie a?ußern sich die Symptome

Eine Unverträglichkeit gegen Fett kann unterschiedliche Formen annehmen. So muss es sich bei einer negativen Reaktion auf Fett nicht zwingend um eine Intoleranz handeln, denn womöglich liegt eine Malabsorption vor. Unter Malabsorption oder einer Ab- bzw. Resorptionsstörung versteht man eine schlechte Aufnahme von Nährstoffen durch den Darm. Bei einer Malabsorption hat der Körper Probleme, die Nahrung zu verdauen und Nährstoffe aufzunehmen. Dies kann das Wachstum und die Muskelbildung beeinträchtigen. Malabsorption geht oft mit einer Reihe von spezifischen Krankheiten einher. 

Bei einer Malabsorption kann eines der Symptome Blähungen sein, bei denen sich der Bauch nach dem Essen geschwollen anfühlt. Diese Symptome können denen einer allgemeinen Unverträglichkeit gleichen. Die Verdauungsstörung verursacht häufig Bauchbeschwerden und häufigen Durchfall. Durch ein beratendes Gespräch mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt, kann verlässlich festgestellt werden, worum es sich bei Deinen Symptomen handelt.

Zusätzlich kannst Du mit einem Unverträglichkeitstest von Medicross feststellen, welche etwaigen Unverträglichkeiten bei Dir vorliegen könnten. 

Unverträglichkeit gegen Fett – alternative Nahrungsmittel

Der Ersatz eines Teils der gesättigten Fette aus tierischen Quellen durch gesunde Fette aus pflanzlichen Quellen kann die LDL- und Triglyceridwerte sowie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Studien ergaben, dass der Ersatz gesättigter Fette durch mehrfach ungesättigte Fette das Risiko für Herzkrankheiten senken kann.

Anstatt Dein Essen in Butter zu kochen, kannst Du beispielsweise Olivenöl verwenden. Oder Du toppst einen Salat oder ein Sandwich mit frischer Avocado anstelle von Speck oder Käse. Oder Du wählst fettarme Erdnuss- oder Mandelbutter auf einem Vollkorntoast anstelle von Butter oder Frischkäse.
Solltest Du Dir nicht sicher sein, ob bei Dir womöglich eine Nahrungsmittel Unverträglichkeit gegen Fett vorliegt, kannst Du einen Unverträglichkeitstest mit Haarprobe für zu Hause vornehmen und Dir Klarheit verschaffen. Anschließend kannst Du Deine Ernährung entsprechend umstellen und Deinen Nährstoffhaushalt mit einer personalisierten Nährstoffmischung aufbessern.

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