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30 June, 2022

Gesundes Haar durch Haarscreening und Melaninproduktion

Die Gesundheit unserer Haare sowie unser Nährstoffhaushalt lässt sich mich einem Haarscreening prüfen. 

Ein Haarscreening gibt Auskunft über die Gesundheit unseres Körpers sowie über den Zustand unserer Haare. Besonders bedeutend für gesundes Haar ist der Stoff Melanin. 

Melanin und Nährstoffe durch Haarscreening feststellen

Im Zusammenhang mit unserer Haargesundheit fällt immer wieder der Begriff des Melanins. Warum ist Melanin so wichtig für unsere Haare und wie bekommen wir eine ausreichende Menge, um sicherzugehen, dass wir gut mit diesem Stoff versorgt sind? Neben dem Melanin sind für gesundes Haar noch viele weitere Nährstoffe nötig, deren Anzahl wir mit einer Mikronährstoffanalyse mit Haarprobe feststellen können.

Melanin ist eine körpereigene Substanz, die für die Pigmentierung von Haaren, Augen und Haut verantwortlich ist. Je mehr Melanin Du produzierst, desto dunkler sind Deine Augen, Haare und Haut. Die Menge an Melanin in Deinem Körper hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von der genetischen Veranlagung und davon, wie viel Sonneneinstrahlung die eigenen Vorfahren genießen konnten. Dabei ist Melanin nicht gleich Melanin. Der Stoff trennt sich in drei Unterkategorien, die je eine eigene Funktion besitzen und mehr als nur die Gesundheit unserer Haare bedingen. 

Phäomelanin: Diese Art von Melanin pigmentiert die Lippen, Brustwarzen und andere Körperteile. Menschen, die zu gleichen Teilen Eumelanin und Phäomelanin haben, haben rotes Haar.

Eumelanin: Es gibt zwei Arten von Eumelanin, nämlich das schwarze und das braune. Eumelanin ist für die dunklen Farben von Haut, Augen und Haaren verantwortlich. Menschen mit braunem oder schwarzem Haar haben unterschiedliche Mengen an braunem und schwarzem Eumelanin. Wenn kein schwarzes Eumelanin und nur eine geringe Menge an braunem Eumelanin vorhanden ist, ist das Haar blond.

Neuromelanin: Während Eumelanin und Phäomelanin die Farben der Dinge steuern, die Du siehst (wie Haut, Haare und Augen), ist Neuromelanin für die Farbe der Neuronen verantwortlich.


Melanin ist also unverzichtbar für gesundes Haar. Was kann man nun bei einem, durch ein Haarscreening festgestellten, Mangel unternehmen?

Melaninmangel – Wie werden Haare grau?

Ein Haarscreening kann ergeben, dass ein Mangel an Melanin vorliegt. Denn mit zunehmendem Alter verringern die Melanozyten auf natürliche Weise die Produktion von Melaninpigmenten. Aus diesem Grund wird die Haarfarbe weiß oder grau. Graues Haar ist somit Haar mit weniger Melanin, während weißes Haar völlig ohne Melanin auskommt. Das liegt zum Teil daran, dass die Zahl der Stammzellen, die zu melaninproduzierenden Zellen heranreifen, allmählich abnimmt. Die Wissenschaftler sind sich nicht sicher, warum. 

Es wird vermutet, dass sich die Zellen abnutzen oder die entsprechenden Schutzsysteme mit der Zeit schwächer werden. Auch die Gene spielen eine Rolle, da sie zur Steuerung der Melaninproduktion beitragen. Zusätzlich wird dauerhafter Stress in Kombination mit hormonellen Ungleichgewichten mit grauem Haar in Verbindung gebracht. Auch das Rauchen kann sich negativ auf die gesunde Farbe des Haares auswirken. Verschiedene Studien zeigen, dass Rauchen einer der Hauptgründe für die Ergrauung der Haare ist. Die in Zigaretten enthaltenen Giftstoffe beeinträchtigen nicht nur die Haarfollikel, sondern sind auch dafür bekannt, dass sie die Blutgefäße des Körpers zusammendrücken, was wiederum den Blutfluss zu den Haarfollikeln beeinträchtigt und die Melaninproduktion behindert, was zu grauem Haar führt.

Melaninproduktion nach Haarscreening anregen

Melaninproduktion nach Haarscreening anregen
Melaninproduktion nach Haarscreening anregen

Wurde festgestellt, dass es Dir an Melanin mangelt, so kannst Du folgende Änderungen in Deiner Ernährung vornehmen, um die Produktion wieder anzuregen. Dazu ist es wichtig zu wissen, dass jeder Mensch irgendwann einmal die Phase weißer Haare durchläuft, und das lässt sich nicht vermeiden, denn es ist natürlich und kommt mit dem Alter. Eine ausgewogene Ernährung, die die Gesundheit des Körpers und der Haut fördert, ist jedoch ein sicherer Weg, um auch die Widerstandsfähigkeit des Haares zu erhalten und vorzeitige Alterung zu vermeiden.

Vitamin A-, C- und E-Quellen wie Karotten, Papaya, Eier, Zitrusfrüchte, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Erdnüsse und Pistazien können die Gesundheit Deiner Haare verbessern.

Es wurde festgestellt, dass die Vitamine B6 und B12 die Produktion von Enzymen in den Haarfollikeln anregen, die den Stoffwechsel der Haarproteine (Keratin und Melanin) steigern. 

Antioxidantienreiche Lebensmittel wie dunkle Schokolade, Beerenarten und Blattgemüse sind äußerst gesund und sollten in den täglichen Speiseplan aufgenommen werden, um die Zellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen und die Melaninproduktion im Haar zu erhöhen. Auch kupferhaltige Lebensmittel wie verschiedene Nüsse, Pilze und Fleischleber fördern die Melaninsynthese der Follikel.

Vitamin B12, auch bekannt als Cobalamin, fördert das gesunde Haarwachstum, indem es die Produktion roter Blutkörperchen steigert. Wenn Du also Rote Bete, Brokkoli, Sprossen, Eier, Fisch, Käse, Sojaprodukte und stärkehaltiges Gemüse zu sich nehmen, kannst Du das Melanin im Haar erhöhen.
Dazu ist eine personalisierte Nährstoffmischung genau auf Deinen Nährstoffbedarf abgestimmt, um Dir wieder ein gesundes und volles Haar zu verschaffen.

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