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20 September, 2021

Wie fördere ich ein starkes Abwehrsystem beim Haustier?

Gesundheit für Hund, Katze und Co: Lies in diesem Artikel alles darüber, wie Du ein starkes Abwehrsystem beim Haustier fördern kannst.

In unseren vergangenen Artikeln konntest Du Allgemeines zu dem Abwehrsystem Deines Haustiers lesen sowie die Ursachen und Symptome erkennen, unter denen Deine Tiere leiden könnten. Wir wollen uns nun näher anschauen, was Du unternehmen kannst, damit Dein Vierbeiner von Krankheiten und Infektionen geschützt bleibt, um die Lebensfreude und das Wohlergehen Deines tierischen Freundes sicherzustellen.

Nachhaltig starkes Abwehrsystem beim Haustier

Die Abwehrkräfte Deines Haustieres sollten regelmäßig gestärkt werden, um dafür zu sorgen, dass es nicht erkrankt oder sich mit chronischen Infektionen belastet. Hierfür ist eine präventive Vorsorge entscheidend, die aus einem Mix an genügend Bewegung, einer ausgewogenen Tierernährung sowie einem niedrigen Stress-Level besteht. Hierzu gehört eine frühzeitige Erkennung von möglichen Symptomen oder Unverträglichkeiten, die Deinem Tierfreund das Leben erschweren können. Womöglich leidet Dein Haustier an chronischen Beschwerden oder körperlichen Symptomen, wie übermäßiges Knabbern bzw. Lecken sowie Fell- und Hautreizungen. Auch ein geschwächtes Immunsystem beim Tier gilt es frühzeitig zu erkennen, um schnell entgegenwirken zu können.

Sollte Dein Haustier unter keinem defizitären Abwehrsystem leiden, so kannst Du bereits jetzt die Kräfte des Tiers stärken, indem Du die Ernährung detailliert analysierst und sicherstellst, dass Dein Vierbeiner das passende Workout bekommt, um fit und in Form zu bleiben. Denn oft muss hinter Symptomen wie depressiven Verstimmungen oder Aggressivität keine allzu ernste Ursache stecken. Es ist gut möglich, dass eine kleine Anpassung reicht, um die Lebensqualität unserer tierischen Gefährten zu erhöhen sowie das tierische Immunsystem natürlich zu stärken. Zusätzlich wirst Du beobachten, wie sich die Laune und Spielfreude Deines Haustiers erhöhen könnten, sobald es sich an einem besseren Alltag erfreut.

Wenig Stress, dafür genug Schlaf und Sport für ein stärkeres Immunsystem

Entscheidend für einen sonnigen Haustieralltag sowie für ein tierisches starkes Abwehrsystem, sind all jene Aspekte, die unsere Tierfreunde am liebsten haben. Dazu fragen wir Menschen uns: ?Warum frisst mein Hund nichts??oder ?Bekommt meine Katze ausreichend Schlaf??.

Nachhaltig starkes Abwehrsystem beim Haustier

All diese und mehr Fragen lassen sich grundlegend mit dem Alltag des Tiers beantworten, ohne dass dahinter ein drastischer Grund oder ein schwaches Immunsystem stecken muss. Besonders die Schlafzeiten und der etwaige Stress des Tiers sollten besonders aufmerksam betrachtet werden. Dazu kommt außerdem der Aspekt der körperlichen Ertütchtigung, der bei unseren Tieren, allein schon um für genug Spaß zu sorgen, nicht vernachlässigt werden sollte. 

Ab nach draußen, ab an die frische Luft! Je nach Rasse, Gattung und Alter sollte die individuelle körperliche Verfassung Deines Tieres beachtet werden, um sicherzustellen, dass Dein Haustier ausreichend gefordert aber niemals überlastet wird. Auch Sport will in Maßen genossen werden, um Deinem Haustier genug Power zur Regeneration und Bekämpfungen von etwaigen Krankheiten zu lassen. So ist es an Dir, zu entscheiden, ob ein ordentlicher Walk im Park ausreicht oder Dein Tier durch zusätzliche Aktivitäten oder Spiele gefordert werden muss. Auch die Verbindung von körperlichen und kognitiven Herausforderungen kann für unsere vierbeinigen Gefährten einen ganz speziellen Reiz ausmachen und zur Förderung eines starken Abwehrsystems beim Tier beitragen.

Bekommt mein Hund genug Schlaf?

Die Immunreaktionen von Tieren werden durch Schlafverlust beeinträchtigt, und die Reaktionen auf immunologische Herausforderungen beinhalten einen veränderten Schlaf. Daher wird angenommen, dass der Schlaf eine Komponente der Akutphase der Reaktion auf eine Infektion ist und eine Funktion bei der Wirtsabwehr hat. Wir sollten den Schlaf beim Tier also mehr als Abwehr- und Regenerationsreaktion wertschätzen, die essentiell bei der Bewältigung von Infektionen ist und um diese im gesunden Zustand zu vermeiden. Wir wollen das Thema Schlaf beim Haustier anhand des Hundes betrachten, was im Bezug auf ein starkes Abwehrsystem nicht zu vernachlässigen ist.

Zum Thema Schlaf könnte man sich auch fragen ?Ist es ungesund, wenn mein Hund in meinem Bett schläft??. Als Mensch sollte man dazu auf die eigene Verfassung achten und besonders etwaige Allergien oder Atemwegstörungen berücksichtigen, die durch die Hundehaare ausgelöst und verschlimmert werden könnten. Da ein Hund auch gerne mal sehr unruhig schläft, weil er die vielen spannenden Ereignisse vom Vortag im Schlaf verarbeitet oder imaginäre Hasen im Traumwald jagt, können die Bewegungen unseren Schlafrhythmus stören, was sich wiederum auf unser persönliches Stress-Level auswirken kann. Im selben Zug könnte man argumentieren, dass eine Knuddel-Session vor dem Einschlafen uns mit dem Schmuse-Hormon Oxytocin in die Nacht entlässt und womöglich sogar unseren Schlaf stärkt. Eine klare, einheitliche oder pauschale Antwort gibt es hier nicht. Du solltest daher abwägen, wie sehr Du das Bett mit Deinem Vierbeiner teilen willst.

Sollte Dein Hund laut und häufig schnarchen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er an Schlafapnoe leidet. In diesem Fall träumt der Hund weiter ohne dass er über längere Zeit einatmet. Somit wird er schwerer zu wecken und tagsüber eher schläfrig sein. Zwar entsteht daraus keine akute Bedrohung für das tierische Immunsystem, allerdings kann die Bekämpfung von Infektionen durch mangelnden Schlaf länger andauern lassen und so die Regenerationszeit verlängern.

Ist meine Katze krank durch Stress?

Der Umgang mit dem tierischen Stress-Level ist besonders entscheidend für das allgemeine Wohlbefinden unserer Haustiere. Erkennen wir eine Stressquelle nicht früh genug oder ignorieren wir die Auswirkungen von einer unruhigen Lebensweise beim Haustier, so können die Laune sowie das Immunsystem des Tieres davon Schaden tragen. Besonders am Beispiel der Katze, lässt sich ein korrekter Umgang mit tierischem Stress veranschaulichen. Dabei sollte zwischen zwei Arten von tierischem Stress unterschieden werden. Der akute Stress und der chronische Stress. Beide Stresssorten können auf Dauer einen negativen Effekt auf die Abwehrkräfte des Tiers haben.

Akuter Stress bei Haustieren: Unter dieser Art Stress versteht sich alles, womit das Tier unmittelbar konfrontiert ist. Hierunter kann man sich den leidigen Gang zum Tierarzt vorstellen oder die Situation, in welcher die Katze mit ihrem neuen Zuhause klarkommen muss. Allein der gehasste Staubsauger kann akuten Stress auslösen. Dieser Stress ist allerdings nur momentär und sollte schnell wieder bereinigt sein, ohne dass das Tier längerfristig darunter leidet.

Chronischer Stress bei Haustieren: Chronischer Stress lässt sich nicht zwingend schnell erkennen, da der Grund womöglich abstrakter oder nicht unmittelbar offensichtlich ist. Besonders Katzen können sehr empfindsam auf äußere Einflüsse reagieren, die auf lange Sicht mitunter sogar einem starken Abwehrsystem schaden können.

Was verursacht Stress bei Katzen und schwächt ein starkes Abwehrsystem?

Eine chronische Belastung durch Stress bei Katzen, sowie auch bei anderen Tieren, kann durch die folgenden Umstände entstehen.

Temperatur: Auch wenn Deine Katze drinnen lebt, ist sie doch sehr empfänglich für das Wetter, die Sonne und die freie Natur. Der Wechsel der Jahreszeiten und die Temperaturunterschiede können das allgemeine Stressniveau Deiner Katze beeinflussen. Wenn wir uns zum Beispiel auf die Sommerzeit einstellen, gerät die innere Uhr der Katze aus dem Gleichgewicht.

Wenn Du in einem nördlichen Klima lebst, solltest Du im Winter häufiger spielen – da die Vögel in den Süden gezogen sind, gibt es für Deine Katze weniger Dinge, die sie aus dem Fenster beobachten kann! Sorge außerdem dafür, dass die Katze Decken hat, in die sie sich einkuscheln kann. Stelle zudem sicher, dass die Katze an heißen Tagen genügend frisches Wasser und kühle Verstecke zum Ausruhen hat.

Reizüberflutung: Besonders bei Katzen kann Langeweile kann ein großes Problem sein sowie auch eine Überreizung. Da Katzen ein so empfindliches Gehör und eine so empfindliche Haut haben, können übermäßige Geräusche und Berührungen großen Stress verursachen. Ständig lautes Fernsehen und laute Musik, bellende Hunde und schreiende Menschen können für Deine Katzen stressig sein. Das Gleiche gilt für zu viele Berührungen.

Häusliche Veränderungen: Bist Du kürzlich in eine neue Wohnung gezogen? Oder stellst Du häufig Möbel um? Hausreparaturen oder Umgestaltungen sind bei Dir an der Tagesordnung? Katzen reagieren empfindlich auf ihre Umgebung. Ständige Veränderungen in der Wohnung können dazu führen, dass Deine Katze das Gefühl hat, außer Kontrolle zu sein. Versuche, so viel wie möglich aufzuräumen und für Ordnung zu sorgen. Achte darauf, dass Deine Katze jederzeit ungehinderten Zugang zu Futter, Wasser und dem Katzenklo hat.

Apropos Katzenklo – Die korrekte Ernährung spielt natürlich eine essenzielle Rolle in der Stärkung des Immunsystems beim Haustier. Dazu liest Du im folgenden Abschnitt mehr.

Die richtige Ernährung und ein starkes Abwehrsystem für Hund, Katze und Co

Eine nährstoffreiche Ernährung ist für die Erhaltung des Immunsystems Deines Tiers unerlässlich. Vor allem Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit Deiner Vierbeiner. Antioxidantien sind Vitamine und Mineralstoffe in Lebensmitteln, die freien Radikalen entgegenwirken und deren Schädigung der Zellen verhindern. Antioxidantien sind in vielen gängigen Lebensmitteln wie Beeren, Obst und Gemüse leicht verfügbar. Einige Tiernahrungsmittel enthalten Antioxidantien, allerdings meist nicht in ausreichenden Mengen, um die Gesundheit Deines Tiers zu verbessern.

In diesem Fall kannst Du Antioxidantien in Form von einer individuellen Nahrungsmittelergänzung für Tiere hinzufügen. Auch getrocknete Bohnen wie Nieren-, Pinto- und rote Bohnen enthalten mehr Antioxidantien pro ½ Tasse als frische Beeren. Beachte bitte, dass eine kleine Menge hin und wieder ausreicht!

Hier ist eine Liste der besten antioxidantienreichen Lebensmittel für Haustiere:

  • Rote Nieren-, Pinto- und schwarze Bohnen
  • Kleine rote Bohnen, Preiselbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren
  • Äpfel
  • Gerstengras
  • Gekochte Kartoffeln
  • Brokkoli

Zusätzlich solltest Du Dich fragen, ob eine individuelle Nahrungsmittelergänzung Deinem Haustier genau das geben könnte, was ihm fehlt. So kannst Du sicherstellen, dass alle essenziellen Stoffe vorhanden sind, die Deinem Vierbeiner ein starkes Abwehrsystem bescheren werden.

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