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8 October, 2021

Wie erkenne ich ein entzündetes Nervensystem beim Tier?

Wie äußert sich ein entzündetes Nervensystem beim Tier? In diesem Artikel wollen wir uns die Symptome eines geschädigten Nervensystems näher anschauen.

Außerdem wollen wir erörtern, was Du unternehmen kannst, um das tierische Nervensystem zu schonen.

Die Symptome eines entzündeten Nervensystems beim Hund erkennen

Welche Symptome zeigen mir, dass mein Hund an einem entzündeten Nervensystem leidet?

Wir haben uns bereits im letzten Artikel grob mit den Anzeichen eines defizitären Nervensystems beim Haustier befasst und wollen nun auf spezielle Anzeichen eingehen, die besonders von Hunden gezeigt werden können.

Wie erkennen ich ein geschädigtes Nervensystem beim Hund?
Die wichtigsten Zentren des Nervensystems sind das Gehirn und das Rückenmark. Jeder Zustand, der die Verbindung zwischen diesen Zentren und dem Rest des Körpers beeinträchtigt, wird als neurologische Störung bezeichnet. Diese Störungen werden in der Regel durch Krankheiten, Verletzungen oder andere gesundheitliche Anomalien verursacht.

Was sind häufige neurologische Störungen bei Hunden?
Zu den am häufigsten diagnostizierten Erkrankungen dieser Art gehören:

Wirbelsäulenerkrankungen haben eine Vielzahl von Symptomen und können zu Bewegungsproblemen, Schmerzen und Gefühlsstörungen führen. Dazu gehören das „Wobbler-Syndrom“ und die degenerative Myelopathie des Hundes. Während die erste Erkrankung Hunde jeden Alters betreffen kann, sind von der zweiten in der Regel ältere Hunde betroffen.

Oft leiden Hunde auch an Bandscheibenerkrankungen, die eine schmerzhafte Degeneration der Bandscheiben zwischen den Wirbeln des Hundes verursachen. Einige dieser Fälle werden chirurgisch, andere konservativ behandelt. In allen Fällen wird ein umfassendes Rehabilitationsprogramm durchgeführt, das auch Akupunktur, Laserphysiotherapie und Hydrotherapie umfassen kann. Dies macht einen großen Unterschied in der Heilungsrate.

Eine weitere häufige Erkrankung ist die lumbosakrale Erkrankung, die dem menschlichen Ischias ähnelt und durch die Kompression von Nerven an der Basis der Wirbelsäule verursacht wird. Leider wird Dein Hunde-Homie nicht drum herumkommen diese Erkrankung mit einem CT-Scan diagnostizieren zu lassen. Sollte Dein Hund unter einer lumbosakralen Erkrankung leiden, könntet Ihr Euch von Eurem Tierarzt hinsichtlich einer Stoßwellentherapie beraten lassen.

Was sind die Anzeichen und Symptome neurologischer Störungen beim Hund?

Entzündetes Nervensystem beim Hund erkennen
Entzündetes Nervensystem beim Hund erkennen

Die Symptome neurologischer Probleme bei Hunden, können je nach Art der Erkrankung sehr unterschiedlich sein.

Die degenerative Myelopathie bei Hunden – eine Art Wirbelsäulenerkrankung – verursacht Koordinationsprobleme in den Hintergliedmaßen, was zu Schwierigkeiten beim Laufen führt. Zu den Symptomen gehören das Nachziehen der Pfoten oder das „Einknicken“ der Pfoten.

Wenn Dein Hund jedoch an einer Gleichgewichtsstörung leidet, ist es wahrscheinlich, dass er Gleichgewichtsprobleme und ein Gefühl der Desorientierung zeigt. Möglicherweise neigt er auch regelmäßig den Kopf und könnte, aufgrund des damit verbundenen Gleichgewichtsverlusts, öfter fallen oder den Körper auf ungewohnte Weise wenden.

Ein weiteres Anzeichen für eine vestibuläre Erkrankung ist Nystagmus, d. h. ruckartige Augenbewegungen.

Krampfanfälle und Zittern können von allgemeinen, gelegentlichen Anfällen bis hin zu einem chronischen Kopfschütteln reichen, das als „idiopathisches Kopfzittern“ bekannt ist.

Wenn Dein Hund eines der oben genannten Anzeichen zeigt, sollten Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen, um neurologische Störungen auszuschließen. Erkrankungen des Nervensystems betreffen in der Regel nicht speziell größere oder kleinere Hunderassen. Die degenerative Myelopathie des Hundes beispielsweise tritt am häufigsten bei Deutschen Schäferhunden auf, wird aber auch regelmäßig bei Corgis, Boxern und Rhodesian Ridgebacks beobachtet. Bandscheibenerkrankungen treten häufig bei Dackeln, Möpsen, Pekes und Spaniels auf. Lumbosakrale Erkrankungen treten häufig bei Deutschen Schäferhunden und größeren Rassen auf.

Wie kann ich das entzündete Nervensystem meines Haustiers schonen?

Um Deinem Hund die notwendige Power zu schenken und ihm dabei zu helfen, sein Nervensystem wieder aufzubauen, kannst Du auf einige wichtige Bereiche achten. Es ist so, dass auch Haustiere und vor allem Hunde genügend frische Luft sowie Bewegung benötigen. Als wir uns das Immunsystem eines Tieres angeschaut haben, stellten wir bereits fest, wie wichtig die regelmäßige Bewegung für Hunde ist. Doch auch, wenn es um das Nervensystem geht, ist körperliche Betätigung und frische Luft das A und O. Ebenso solltest Du auch Deinem Haustier ein wenig Training fürs Gehirn ermöglichen. Natürlich findet Gehirnjogging bei Hunden anders statt als bei Menschen. Doch auch für unsere liebsten Vierbeiner gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Gehirn zu unterstützen. Du kannst Dich zu verschiedenen Toys für Tiere belesen und Dir passende Spiele heraussuchen, die Deinem Hund dabei helfen, seine Nervenzellen im Gehirn zu trainieren.

Doch nicht nur ausreichende Bewegung, frische Luft und Training für das Tiergehirn sind relevant, wenn es um die wichtigen Funktionen unseres Nervensystems geht. Insbesondere, wenn Dein Liebster oder Deine Liebste unter einem entzündeten Nervensystem leidet, solltet Ihr auf die richtige Ernährung achten. Finde im nächsten Absatz alles heraus, was Du für die hundische Ernährung wissen musst.

Von welcher Ernährung profitiert ein entzündetes Nervensystem?

Wie beeinflusst die Ernährung das Nervensystem? Es ist kein Geheimnis, dass wir uns gut ernähren sollten. Doch gerade, wenn es entzündetes Nervensystem beim Hund vorliegt, ist die passende, individualisierte Ernährung von großer Relevanz. Dein Hund sollte alle wichtigen Nährstoffe erhalten, weshalb eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung entscheidend ist. Achte daher darauf, Deinem süßen Vierbeiner keine Zusatzstoffe zu geben. Bei fertigem Hundefutter sind hin und wieder Zusatzstoffe dabei, die sich sogar langfristig negativ auf das Nervensystem des Hundes auswirken können. Durch künstliche Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe kann die Durchlässigkeit der Schrank (Blut-Hirn-Schranke) verstärkt werden, wodurch das relevante Schutzschild des Gehirn seine Aufgabe nicht gewissenhaft erfüllen kann.

Es ist daher wichtig, dass Dein tierischer Freund genügend Glukose und Sauerstoff erhält. Nur auf diese Weise kann das Gehirn richtig funktionieren. Außerdem sind Proteine wichtig, welche im Gehirn zu Botenstoffen werden. Achte stets auf Hundefutter, welches einen hohen Proteinwert hat, um die Gehirnfunktion Deines Hundes ausreichend zu unterstützen. Auch die Durchblutung ist für ein entzündetes Nervensystem beim Hund wichtig. Um genau diese zu fördern, kannst Du Deinem Hund ungesättigte Fettsäuren geben. Ein gutes Beispiel dafür ist hochwertiges Pflanzenöl. Ebenso relevant sind die Vitamine, die wir bereits kennengelernt haben, darunter Zink, Natrium und Kalium, ebenso wie die verschiedenen Vitamine B1, B6, B12 und Folsäure. Wenn Dein Haustier unter einem stark entzündeten Nervensystem leidet, empfehlen wir Dir unbedingt eine Therapie beim Arzt. Ansonsten ist es bereits hilfreich, wenn Ihr genügend Bewegung erhaltet und Euch individualisiert ernährt, um genau die Mikronährstoffe zu erhalten, die Ihr benötigt.

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