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10 November, 2021

Warum hat mein Hund Schlafstörungen?

Dieser Artikel soll sich um die Frage drehen, warum unsere Haustiere unter Schlafstörungen leiden könnten. Wir wollen uns im Folgenden die möglichen Schlafstörungen speziell bei Hunden näher anschauen und ergründen, wie Du etwaige Störungen im Schlaf Deines Hundes erkennen kannst.

Hunde sind ein Teil der Familie und ihr Wohlergehen liegt uns daher selbstverständlich am Herzen. Sie können unter einigen der gleichen Probleme leiden wie wir, einschließlich zahlreicher verschiedener Schlafstörungen. Außerdem können diese Probleme für ihre Gesundheit genauso schädlich sein wie für unsere. Durch eine Kombination aus Nickerchen am Tag und Schläfchen in der Nacht sollte Dein erwachsener Hund etwa 12 bis 14 Stunden Schlaf bekommen. Wenn Dein Hund keinen ausreichenden Schlaf bekommt, kann das seine geistige und körperliche Gesundheit stark beeinträchtigen.

Schlafstörungen bei Hunden erkennen

Hund auf Unverträglichkeit testen

Wenn Dein pelziger Freund an einer Schlafstörung leidet, zeigt er höchstwahrscheinlich Anzeichen von Verzweiflung durch Winseln oder Jaulen. Tagsüber wirkt Dein Welpe höchstwahrscheinlich träge, desorientiert und sogar aggressiv. Dies ist auf den Aufbau von Stresshormonen aufgrund des Schlafmangels zurückzuführen. Darüber hinaus ist das Immunsystem Ihres Hundes geschwächt, was das Infektionsrisiko erhöht. Aufgrund all dieser beunruhigenden Tatsachen ist es wichtig, dass Du die Symptome der häufigsten Schlafstörungen bei Hunden kennst und weisst, wie Du sie behandeln kannst.

Narkolepsie bei Hunden verstehen

Die Narkolepsie ist eine Schlafstörung des Nervensystems, die aufgrund einer genetischen Störung vor allem junge Welpen betrifft. Verantwortlich dafür sind niedrige Hypocretinwerte. Hypocretin sind Hormone, die das Schlaf- und Essverhalten von Säugetieren steuern. Liegt dieser Botenstoff nicht ausreichend vor, so können Formen der Narkolepsie auftreten.

Narkolepsie kann auch durch Fettleibigkeit, Inaktivität und eine Störung des Immunsystems ausgelöst werden. Wenn Dein Hundefreund an Narkolepsie leidet, kann es leider vorkommen, dass er unverhofft zusammensackt und einschläft. Diese Episoden treten höchstwahrscheinlich auf, nachdem etwas Aufregendes oder etwas mit hohem Energieaufwand passiert ist. Danach erschlafft die Muskulatur Deines Hundes, und er scheint sich im REM-Schlaf zu befinden. Dein Hund ist jedoch nicht in diesem Zustand gefangen und kann daraus erwachen. Dazu reicht ein plötzliches, lautes Geräusch oder ein ordentlicher Streichler und er wird, in der Regel, sofort wieder erwachen.

Wir können Dich beruhigen: Narkolepsie ist weder lebensbedrohlich noch schmerzhaft für Deinen Hund. Der Nachteil ist jedoch, dass diese Krankheit nicht heilbar ist. Bei richtiger Behandlung kannst Du die Trigger oder Ereignisse, die diese Narkolepsie-Episoden auslösen, minimieren. Je nach Schweregrad der Störung können einige Medikamente dabei helfen, die Störung auf unterschiedliche Weise zu behandeln.

Mein Hund hat Narkolepsie – was tun? Wenn Du den Verdacht hast, dass Dein Hund an Narkolepsie leidet, könntest Du versuchen, eine der Episoden auf Video festzuhalten, damit Du sie Deinem Tierarzt zeigen kannst. Bei dieser Gelegenheit kannst Du auch alle Symptome aufnehmen, unter denen Dein Hund noch leiden könnte. Nur für den Fall, dass Euer Tierarzt noch Medikamente empfehlen möchte oder eine Idee für eine Therapie hat.

Warum schnarcht mein Hund?

Hunde schnarchen aus demselben Grund wie Menschen. Das Schnarchen entsteht, weil der Luftstrom in ihrer Nase oder ihrem Rachen blockiert ist. Gewebe oder Verstopfungen können dazu führen, dass der Luftstrom schnell anhält und wieder einsetzt, sodass Dein Hund schnarcht. Das Geräusch hört sich an wie das Trinken durch einen Strohhalm aus einem fast leeren Glas. Das Geräusch kommt aus der Nasenhöhle oder dem Nasopharynx, dem Bereich, der die Nasenhöhle mit dem hinteren Teil des Rachens verbindet. Wenn etwas die Atemwege eines Hundes blockiert, selbst wenn es nur der Winkel ist, in dem er schläft, drückt die Luft durch, vibriert die Nasenhöhle und erzeugt das Schnarchgeräusch.

Die Lösung für das Schnarchen besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Atemwege Deines Hundes offen sind und keine Blockaden oder Verengungen aufweisen. Wenn Du Deinem Hund helfen kannst, seine Atemwege zu öffnen, wird das Schnarchen nachlassen. Es ist wichtig, den Grund für das Schnarchen Deines Hundes herauszufinden – die Behandlung hängt von der Ursache des Schnarchens ab.

Schnarchen ist bei Hunden normal. Es kann jedoch ein Symptom für gesundheitliche Probleme sein, auf die Du achten solltest. Schlafapnoe ist vielleicht das bekannteste dieser Probleme, das durch einen Mangel an Sauerstoff während des Schlafs gekennzeichnet ist. Ein wichtiges Anzeichen für Schlafapnoe ist bei den meisten Haustieren und Menschen das Schnarchen.

Schlaf Apnea bei Hunden

Eine weitere, im Allgemeinen seltene Schlafstörung, unter der Dein Hund leiden könnte, ist die Schlafapnoe.

Bei fettleibigen Hunden oder flachgesichtigen Rassen wie der Englischen Bulldogge oder dem Mops tritt diese Störung jedoch häufig auf. Wenn ein Hund an Schlafapnoe leidet, wacht er für etwa 12 Sekunden am Stück auf. Dies kann zu ständigen Unterbrechungen des Schlafverhaltens führen. Diese Unterbrechungen führen dazu, dass sich Dein Hund den ganzen Tag über müde und lethargisch fühlt.

Wenn Dein Hund dazu neigt, häufig und laut zu schnarchen, kann dies ein Anzeichen dafür sein, dass er an Schlafapnoe leidet. Unbehandelt kann dieser Zustand lebensbedrohlich sein, daher solltest Du Euren Tierarzt darauf aufmerksam machen, wenn Du einen Verdacht hast. Wird die Diagnose gestellt, kann die Behandlung Deines vierbeinigen Freundes aus einer Gewichtsabnahme oder einem chirurgischen Eingriff bestehen – je nachdem, welche Ursache der Schlafapnoe zugrunde liegt.

Hat mein Hund Insomnie?

Schlaf ist für viele Hunde eine überraschend schwierige Angelegenheit. Manchmal wirst Du feststellen, dass Dein Hund unruhig ist, wenn er sich zur Schlafenszeit hinlegen sollte. Diese Schlafstörung bei Hunden kann sich in anderen zerstörerischen Verhaltensweisen äußern. Wer kennt es nicht? Dein Doggo kaut plötzlich an verbotenen Gegenständen herum und er fällt durch wahlloses Bellen und Graben auf usw. Anstatt sich über die vermeintlich unprovozierte Zerstörungswut Deines Hundes zu ärgern, ist es besser, das Problem an der Wurzel zu packen.

Schlaflosigkeit tritt bei Hunden eher selten auf und ist in der Regel ein Hinweis auf ein anderes ernsthaftes Gesundheitsproblem. Dein Hund könnte Schmerzen aufgrund von Arthritis oder einer Verletzung haben, unter ständigem Juckreiz durch Flöhe leiden oder unter massiven Ängsten und Stress, die zu Schlafstörungen geführt haben. Das kann ein großes Problem sein, denn wie bereits erwähnt, kann ein Hund, der nicht ausreichend schläft, eine ganze Reihe von gesundheitlichen Problemen bekommen. Wenn Du den Verdacht hast, dass Dein Hund an Schlaflosigkeit leidet, solltest Du als Erstes einen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt kann feststellen, was die Ursache für dieses Problem ist, und eine geeignete Behandlung empfehlen. Der Tierarzt kann ein Medikament verschreiben, mehr Bewegung vorschlagen oder Dir sogar raten, eine angenehmere Schlafumgebung zu schaffen.

REM Schlafprobleme beim Hund erkennen

Bei einer REM-Verhaltensstörung führt Dein vierbeiniger Freund im Schlaf körperliche Handlungen aus und ist motorisch aktiv. Während dieser Episoden könnte er sich selbst verletzen, indem er gegen Wände rennt oder Dinge in seiner Umgebung angreift. Mit den richtigen Medikamenten kannst Du jedoch die körperliche Aktivität Deines Hundes während des Schlafs verringern.

Nach einer ausreichenden Beratung durch Deinen Tierarzt, könntest Du Deinem Hund bei Schlafstörungen womöglich ein CBD Öl für Haustiere verabreichen, welches seinen Schlaf beruhigen könnte. Diese Option ist keine Alternative zu einer ärztlichen Behandlung und sollte definitiv mit Eurem Doc besprochen werden. Wenn Du also jemals etwas Merkwürdiges an den Schlafgewohnheiten Deines Hundes bemerkst, solltest Du Deinen Tierarzt so schnell wie möglich darauf aufmerksam machen. Versuche niemals, Deinen Hund auf eigene Faust zu diagnostizieren. Gehe lieber immer auf Nummer sicher, damit Dein Hund glücklich und gesund bleibt.

Hund auf Unverträglichkeit testen – Mit dem Medicross Labs Haustiertest

Der Schlaf und etwaige Schlafstörungen Deines Hundes hängt unmittelbar mit der Ernährung zusammen. Denke daran, dass auch Schlaf-Symptome durch mehrere Mangelerscheinungen verursacht werden können. Beispielsweise können diverse Unverträglichkeiten durch die Nahrung auftreten, was sich wiederum auf den Schlaf auswirkt. Hier kann ein Unverträglichkeitstest für Haustiere Klarheit schaffen.

Auch andere Erscheinungen können auf eine unzureichende Ernährung zurückgeführt werden. Wenn die Haut Deines Hundes zum Beispiel trocken und schuppig ist und sein Fell stumpf erscheint, könnte Dein Hund an einem Mangel an mehreren Vitaminen leiden. In diesem Fall kann eine personalisierte Nahrungsmittelergänzung für Hunde Abhilfe schaffen. Einige der Mängel sind jedoch sehr spezifisch und deuten auf ernstere Gesundheitsprobleme hin. Achte daher stets auf das Verhalten und die körperliche Erscheinung Deiner Haustiere und lasse Dich im Zweifelsfall bitte stets professionell beraten.

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