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28 April, 2021

Haustier Allergie – Das kannst du tun!

Die süßen Vierbeiner sind für viele Menschen ein fester Bestandteil ihres Lebens. Was aber, wenn die Haare der süßen Tierchen dein Immunsystem zu Höchstleistungen anregen und allergische Reaktionen bei dir auslösen?

Ein Irrglaube besagt, dass an der allergischen Reaktion oftmals die Tierhaare schuld sind. Die meisten Menschen reagieren bei einer Tierhaarallergie allerdings oftmals auf die Bestandteile des Speichels oder aber auch des Schweißes des jeweiligen Tiers. 

Was aber kannst du tun, wenn du an einer Haustier Allergie leidest? Welche Tiere eignen sich für Allergiker und wie bemerkst du, dass du an einer Haustier Allergie leidest?

Im Folgenden kannst du mehr darüber lesen. 

Was ist eine Haustier-Allergie?

Die Haustier-Allergie wird häufig auch als Tierhaar Allergie bezeichnet. Dabei reagieren die meisten Betroffenen nicht auf die Tierhaare allergisch, sondern zum Beispiel auf die Bestandteile des Speichels oder des Schweißes. Teilweise ist auch der Talg oder der Urin des Tiers schuld an deinen allergischen Reaktionen. 

Das hängt damit zusammen, dass sich die Partikel an den Haaren des Tiers anhaften. Diese Form der Allergie wird aus diesem Grund oft auch als Tierhaar Allergie bezeichnet. 

Die Symptome sind bei allen Menschen unterschiedlich. Meistens leiden die Betroffene dabei jedoch an Symptomen wie gereizten Augen oder Schleimhäuten. Oftmals juckt dabei auch die Nase. Der direkte Kontakt mit dem Tier löst deshalb bei vielen Menschen eine allergische Reaktion aus. 

Wie merke ich das ich eine Allergie habe?

Die Symptome sind grundsätzlich bei jedem Menschen unterschiedlich. Meist zeigen sich die ersten Symptome allerdings bei dem ersten Kontakt mit dem Vierbeiner. 

Wenn du an einer Haustier-Allergie leidest, spielt es oftmals keine Rolle gegen welches Tier du allergisch bist. Die Symptome sind bei einer Tierhaar-Allergie sind meist sehr ähnlich.

Klassische Symptome einer Haustier-Allergie sind zum Beispiel Husten oder Kratzen im Hals. Aber auch Niesreiz, Schnupfen und tränende oder brennende Augen sind keine Seltenheit. 

Eine Haustier-Allergie kann in seltenen Fällen sogar bis hin zur Atemnot führen. Manche Menschen leiden zudem an allergischen Hautausschlägen. 

Eine der effektivsten Behandlungsmöglichkeiten ist es den Kontakt zu Haustieren vollkommen zu meiden. Dein Arzt kann dir außerdem verschiedene Medikamente verschreiben, die dir helfen können, die Symptome der Allergie im Notfall zu lindern. 

Dazu zählen zum Beispiel Antihistaminika, aber auch Adrenalin Spray zum Inhalieren.  

Die meisten Menschen leiden dabei im Übrigen an einer Allergie gegenüber Katzen. Dicht gefolgt davon sind Pferde, aber auch Kühe, Meerschweinchen und Goldhamster. 

Wie merkt man, dass man allergisch gegen Katzen ist?

Das Immunsystem vieler Menschen, die an einer Haustier-Allergie leiden, reagiert allergisch, sobald das entsprechende Tier in der Nähe ist. Viele Menschen leiden an einer Katzenhaar-Allergie. Dabei sind sie jedoch eigentlich nicht gegen die Katzenhaare, sondern gegen bestimmte Bestandteile im Speichel der Katze allergisch. 

Kinder, die in frühem Alter an einer Katzenhaar-Allergie erkranken, neigen im späteren Alter oft dazu an Asthma zu leiden. 

Katzen gehören außerdem zu den Tieren, gegen die die meisten Menschen allergisch reagieren. 

Wieso aber reagieren so viele Menschen allergisch auf Katzenhaare? Katzen sind sehr reinliche Tiere. Sie haben ein sehr ausgeprägtes Putzverhalten. Dadurch verbreiten sie die entsprechenden Allergene. 

Was für die Katze Sauberkeit bedeutet, kann für dich zu einer schlimmen allergischen Reaktion führen. Durch das Ablecken des Fells transportiert die Katze kleinste Partikel des Allergens auf die Außenseite des Fells. Dadurch, dass die meisten Katzen viele Haare verlieren, gelangen die Partikel zudem in die Umgebungsluft. 

Im Fell an sich stecken sogenannte Speichelproteine. Diese werden durch Hausstaub gebunden und können deshalb selbst über Monate in der Wohnung verweilen.

Wenn du an einer Katzenhaar-Allergie leidest, reagierst du grundsätzlich eigentlich nicht auf das Tier an sich, sondern vielmehr auf die Eiweißmoleküle, die im Speichel der Katze enthalten sind. 

Neben Katzen sind auch Haustiere wie Meerschweinchen oder Goldhamster, aber auch Pferde häufiger Auslöser für eine Tierhaar-Allergie. Das Gefährliche an der Haustier Allergie ist das Risiko an Asthma oder anderen gesundheitlichen Beschwerden zu erkranken. 

Welche Tiere eignen sich für Allergiker?

Du bist Allergiker, aber dennoch ein großer Tierliebhaber? Grundsätzlich kommt es bei einer Haustier-Allergie vor allem auf die Rasse des Tiers an. Manche Tiere verbreiten mehr Allergene, andere weniger. 

Die sibirische Langhaarkatze, aber auch die balinesische Katze eignen sich hervorragend für Allergiker, da sie kaum Allergene verbreiten. Informiere dich, welche Rassen Allergiker freundlich sind. 

Nur weil du jetzt an einer Allergie gegenüber Tierhaaren leidest, bedeutet das außerdem nicht, dass du für den Rest deines Lebens davon betroffen bist. Eine Tierhaar-Allergie kann mit der Zeit von allein wieder verschwinden. 

Eine Hundehaar-Allergie ist zwar grundsätzlich eher seltener, dennoch kommt sie hin und wieder vor. Es gibt deshalb inzwischen auch viele sogenannte allergen freie Hunde. Der Pudel zum Beispiel soll angeblich vollkommen frei von Allergenen sein. Grundsätzlich lösen Tiere, die weniger oder kurze Haare haben, deutlich weniger Allergien aus, als Tiere mit langen Haaren. 

Schuld an der Allergie sind in den meisten Fällen die Hautschuppen. Diese haften sich vor allem bei Tieren mit langen Haaren an diese an und verbreiten sich dadurch innerhalb der gesamten Umgebung. Stoffe, die sich im Kot oder im Urin des Tiers befinden können bei vielen Menschen außerdem ebenfalls Allergien auslösen. Insbesondere während des Fellwechsels leiden viele Menschen stark an Allergien. 

Tiere, die weniger Haare haben, verlieren dementsprechend weniger Haare und sind deshalb besser für Allergiker geeignet. Wenn du an einer Haustier-Allergie leidest, lohnt es sich im Übrigen auch, wenn du auf Teppichböden in der Wohnung verzichtest. Darin können sich die Tierhaare auch auf lange Zeit ansammeln.

Wenn du an einer Allergie leidest, aber dennoch mit einem Tier zusammen lebst, solltest du außerdem penibel auf Sauberkeit achten. Vermeide es zudem, dass dein Haustier ins Schlafzimmer geht. Dadurch kannst du verhindern, dass die möglichen Allergene in den Raum gelangen und in der Nacht entspannt schlafen. 

Haustier Alternativen für Allergiker

Wenn du an einer stark ausgeprägten Haustier Allergie leidest, kommt es für dich nicht infrage mit einem Tier zusammen zu wohnen, dass deine Symptome an Ende sogar verstärkt. 

Ein Haustier im Haus zu haben ist für viele Menschen aber dennoch etwas sehr Schönes. Die Haltung von Vögeln zum Beispiel eignen sich hervorragend für Menschen, die an einer Haustier-Allergie leiden. Insbesondere Kanarienvögel, aber auch Sittiche haben nur ein äußerst geringes Risiko eine Allergie auszulösen. 

Am besten hältst du die gefiederten Tierchen als Paar. Bei Vögeln sitzen die Allergene vor allem in den Federn. Wenn du die Vögel in einem Käfig hältst, kommen sie außerdem selten mit deinem Umfeld in Kontakt. Die Allergene können dementsprechend nicht verteilt werden. 

Bei der Säuberung des Käfigs kannst du dir Handschuhe anziehen. Dadurch gehst du den Allergenen gezielt aus dem Weg und kannst dadurch die Freude über deine Haustiere ungehindert genießen. 

Insbesondere, wenn du dich für einen singenden oder gar sprechenden Vogel entscheidest, wirst du schnell feststellen welch große Bereicherung diese Tiere darstellen. 

Quellen

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