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30 April, 2021

Quinoa Unverträglichkeit – Das solltest du wissen!

Quinoa kommt aus Südamerika und gilt dort als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Die kleinen Körner kommen mit vielen wertvollen Nährstoffen einher. Grundsätzlich zählt Quinoa eigentlich zu der Familie der Früchte. Dadurch, dass es aber vom Aussehen her vielen anderen Getreidesorten ähnelt, wird es oftmals auch als sogenanntes Pseudo-Getreide bezeichnet.

Insbesondere für Vegetarier und Veganer gilt Quinoa als hochwertiges Nahrungsmittel. Dies ist auf den hohen Proteinanteil in Quinoa zurückzuführen. Aber auch für Menschen, die besonderen Wert auf ihre Ernährung achten steht Quinoa ganz vorne mit dabei. Die kleinen Körner gelten aufgrund ihrer hervorragenden Nährwerte schon lange als sogenanntes Superfood.

Was aber, wenn du an einer Quinoa Allergie leidest? Was ist eine Quinoa Allergie und was kann man dagegen tun? Im Folgenden kannst du mehr dazu lesen. 

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Was ist Quinoa?

Quinoa wurde schon von den Inkas, Azteken und Mayas kultiviert. Damals galten die kleinen Körner als wichtiges Grundnahrungsmittel.

Die kleinen Körner gehören der Familie der Fuchsschwanzgewächse an und sind von der Botanik her mit Spinat und Mangold verwandt. Ursprünglich wurde Quinoa insbesondere in Ländern wie Chile, Bolivien, Peru und Argentinien angebaut. Sie überzeugen insbesondere durch ihren hohen Nährstoffgehalt. Sie wurden deshalb im Jahr 1907 zum ersten Mal in die USA importiert. Seitdem ist Quinoa dort nicht mehr wegzudenken. Die Hauptanbaugebiete befinden sich allerdings nach wie vor in Südamerika.

Trotzdem wird Quinoa auch in den USA und Europa angebaut. Das Aussehen der Pflanze variiert. Dies ist auf die unterschiedlichen Blütenstände, die Farbe und die Körner zurückzuführen.

Ist Quinoa schwer verdaulich?

Grundsätzlich handelt es sich bei Quinoa wortwörtlich um kleine Kraftpakete. Die Zusammensetzung der Nährstoffe ist fast einzigartig. Die kleinen Körner verfügen nicht nur über große Mengen von Eiweiß, sondern enthalten zusätzlich auch essenzielle Aminosäuren.

Die Wirkung von Quinoa ist deshalb insbesondere für die Gesundheit der Organe, aber auch der Muskeln und Zellen äußerst positiv. Wenn du regelmäßig Quinoa zu dir nimmst, kannst du grundsätzlich auf den Verzehr von Fleisch verzichten.

Wusstest du, dass Quinoa außerdem die körpereigene Aminosäure Lysin enthält? Dies trägt insbesondere zur Herstellung von zerstörtem Bindegewebe bei. Durch die Enzyme wird die Zerstörung des Bindegewebes gezielt verhindert. Quinoa gilt deshalb auch in Sachen Krebsvorsorge als äußerst gesund. Grundsätzlich kann Quinia dazu beitragen, dass entzündliche oder allergische Prozesse im Körper gemildert werden. Es ist deshalb auch der perfekte Ersatz für alle, die an einer Getreide-Unverträglichkeit leiden.

Quinoa ist frei von Gluten, aber dennoch reich an Kalzium, Mineralstoffen, Vitaminen und Magnesium. Durch den Verzehr können deshalb sogar chronische Kopfschmerzen deutlich lindern. Migränepatienten profitieren von dem Verzehr von Quinoa.

Durch die Vielzahl an Ballaststoffen wird außerdem die Verdauung in Schwung gebracht. Quinoa ist deshalb in jedem Fall gut verdaulich und liegt nicht schwer im Magen. Durch die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wird zusätzlich der Cholesterinspiegel gesenkt. Die Nährstoffe und Vitamine wirken sich zusätzlich positiv auf das Herz und den gesamten Organismus aus.

Welche Nährstoffe enthält Quinoa?

Quinoa gilt nicht ohne Grund als Superfood. Neben Kupfer und Mangan enthält es unter anderem Magnesium. Die Aufnahme von Quinoa trägt deshalb unter anderem zur Erhaltung der Knochen- und Muskelgesundheit bei. Zusätzlich stärkt es die Blutgefäße und begünstigt durch das enthaltene Vitamin B2 den Stoffwechselprozess im Körper.

Die Körper sind außerdem äußerst kalorienarm. 100 Gramm enthalten etwa 370 Kalorien. Dabei sind 9 Gramm Kohlenhydrate, etwa 13 Gramm Eiweiß und 6 Gramm Fett enthalten. Das Superfood gehört zu einem der Lebensmittel mit dem meisten Eiweißgehalt. Es eignet sich deshalb insbesondere für Veganer, aber auch für Vegetarier oder für Menschen, die viel Sport betreiben.

Das Pseudo-Getreide ist deshalb nicht nur lecker, sondern insbesondere ein sinnvoller Bestandteil der Ernährung.

Was ist eine Quinoa-Allergie?

Grundsätzlich tritt eine Quinoa-Allergie selten auf. Durch den hohen Anteil an Saponine kann aber insbesondere bei Kindern eine Unverträglichkeit ausgelöst werden. Dabei handelt es sich um eine biologische Verbindung. Diese kommt ausschließlich in pflanzlichem Gewebe vor.

Saponine besteht aus einem Zuckeranteil und einem Nichtzuckeranteil. Der natürliche Bitterstoff kann bei Kindern eine Quinoa-Allergie auslösen.

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Kinder sollten sich aus dem Grund erst ab einem Alter von zwei Jahren Quinoa verzehren. Bei Erwachsenen ist eine Quinoa-Allergie selten. Dennoch kann sie vorkommen. Ärzte bezeichnen die Unverträglichkeit gegenüber Quinoa auch als Saponin-Allergie. Die Symptome ähneln dabei sehr einer klassischen Nahrungsmittelallergie.

Je nachdem wie schwer du von der Allergie oder Unverträglichkeit betroffen bist, kann es nach dem Verzehr unter anderem zu Atemproblemen, einer schnellen Herzfrequenz und dem Abfall des Blutdrucks kommen. Die Symptome sind deshalb nicht zu unterschätzen. Achte auf deinen Körper und reagiere im Notfall schnell.

Symptome, wie Atemnot können Hinweise für einen anaphylaktischen Schock sein und müssen deshalb in jedem Fall Ernst genommen werden. Dieser stellt einen medizinischen Notfall dar, der dringend medizinisch behandelt werden muss.

Weitere Symptome einer Quinoa-Allergie sind unter anderem Husten oder Probleme beim Schlucken. Heiserkeit oder ein trockener Hals deuten ebenfalls auf eine Quinoa-Unverträglichkeit hin. Bei einer Unverträglichkeit ist oftmals auch der Verdauungstrakt stark betroffen. Symptome wie Bauchkrämpfe, Durchfall und Übelkeit bis hin zum Erbrechen sind deshalb keine Seltenheit.

Eine Unverträglichkeit gegenüber Quinoa muss nicht von Anfang an bestehen. Diese kann sich auch erst im Alter entwickeln. Wenn du zum Beispiel in jungen Jahren ohne Probleme Quinoa verzehren konntest, bedeutet das nicht, dass das später auch noch so ist. Achte auf deinen Körper und reagiere auf die Symptome nach dem Verzehr von Quinoa.

Was sind die Ursachen einer Quinoa-Unverträglichkeit?

An einer Quinoa-Reaktion ist nicht das Quinoa an sich schuld, sondern vielmehr die enthaltenen Saponine. Diese schützen Quinoa auf eine natürliche Weise vor Insekten.

Es gibt Menschen, die besonders empfindlich auf Saponine reagieren. Wenn du an einer Quinoa-Allergie leidest, kann es deshalb helfen die Körner für 30 Minuten in Wasser einzuweichen bevor du sie kochst. Dadurch werden die Saponine abgespült und du kannst das Superfood im Anschluss ohne Bedenken verzehren.

Natürlich ist es aber davon abhängig, wie stark deine Allergie ausgeprägt ist. Manche Menschen reagieren dennoch stark allergisch auf Quinoa. Dann ist die einzige Lösung der komplette Verzicht.

Was tun bei einer Saponine-Allergie?

Saponine haftet nicht nur an Quinoa, sondern an vielen verschiedenen Hülsenfrüchten. Kichererbsen und Bohnen sind ebenfalls betroffen. Es ist deshalb wichtig, dem Allergen vollkommen aus dem Weg zu gehen, wenn du an einer Saponine-Allergie leidest. 

Gute Alternativen sind dann zum Beispiel Mais, Couscous, Haferflocken oder Reis. Gerste und Roggen sind ebenfalls frei von Saponine.

Beim Einkauf musst du aber dennoch insbesondere bei Fertigprodukten auf die Etiketten achten. Lese ganz genau nach, ob Saponine enthalten ist. Oftmals kommt Quinoa zum Beispiel auch in gemischten Salaten oder in vegetarischem Fleischersatz vor.

Oftmals werden durch eine Saponine-Allergie außerdem oftmals sogenannte Kreuzallergien ausgelöst. Wenn du zum Beispiel empfindlich auf Quinoa reagierst, ist es keine Seltenheit, dass du auch auf Äpfel allergisch reagierst.

Grundsätzlich solltest du dich bei dem Verdacht einer Unverträglichkeit testen lassen. Dadurch hast du im Anschluss nicht nur Gewissheit, sondern weißt zudem genau welche Lebensmittel du besser vermeiden solltest.

Quellen

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