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11 January, 2021

Soja Unverträglichkeit – Was ist das?

Hast du den Verdacht an einer Unverträglichkeit zu leiden? Meistens deuten klare Symptome auf eine Unverträglichkeit hin.

Bei einer Soja-Unverträglichkeit reagiert dein Körper gegenüber Soja. Das heißt, immer wenn du Produkte isst, die Soja enthalten meldet sich dein Körper mit dementsprechenden Beschwerden.

Grundsätzlich unterscheiden Experten zwischen einer Allergie und einer Unverträglichkeit. Bei einer Allergie treten die Symptome und Beschwerden meistens direkt nach dem Verzehr von Soja auf. Bei einer Unverträglichkeit kannst du auch erst Tage später an verschiedenen Beschwerden leiden. Eine Soja-Allergie ist übrigens sehr selten und tritt nur bei ganz wenigen Menschen auf.

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Was ist Soja?

Soja gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte. Grundsätzlich ist Soja sehr gesund und äußerst nahrhaft für den Menschen. Es enthält nicht nur einige Ballaststoffe, sondern auch sehr viele Proteine.

Seit etwa 5000 Jahren bereichern sich Menschen an den Vorteilen von Soja. Die Bohne wird vor allem in Asien sehr häufig ein gesetzt.

Inzwischen hat auch die Lebensmittelindustrie die großen Vorteile von Soja erkannt. Vor allem, wenn du an einer Unverträglichkeit gegenüber Kuhmilch leidest, bildet Sojamilch eine hervorragende Alternative dazu.

Wusstest du, dass Tofu aus Sojabohnen hergestellt wird? Dadurch, dass immer mehr Menschen auf eine vegane Ernährung umsteigen, steigt die Nachfrage an Ersatzprodukten. Soja ist durch den hohen Nährwert hierfür prädestiniert. Soja wird nicht nur als Milchersatz genutzt, sondern kommt auch oft in glutenfreien Ersatzprodukten vor.

Wie äußert sich eine Soja-Allergie?

Soja gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte. Nachdem du Soja gegessen hast, treten bei einer Soja-Allergie sehr schnell Symptome auf. Diese sind meistens schwerwiegend und können bis zu einem anaphylaktischen Schock reichen. Eine Allergie ruft oft akute und sehr starke Beschwerden hervor.

Leidest du an einer Soja-Allergie, treten die Symptome direkt nach dem Verzehr auf. Du solltest die Bohne deshalb vollkommen vermeiden.

Bei einer Unverträglichkeit können die Symptome auch erst Tage später einsetzen. Die Krankheitssymptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sind meist nicht so intensiv wie die einer Allergie.

Eine Allergie gegenüber Soja äußert sich meistens bereits im Säuglingsalter. Oft passiert das aus dem Grund, weil das Kind keine Muttermilch verträgt. Die Eltern stellen dann auf Sojamilch um. Viele Kinder entwickeln aus diesem Grund eine Allergie gegen Soja.

Vor allem in einem schnelllebigen Alltag ist es jedoch schwer Soja aus dem Weg zu gehen. Die Bohne kommt inzwischen in sehr vielen Lebensmitteln vor. Es wird verarbeitet und ist dann ohne eine Lister der Inhaltsstoffe nicht mehr zu erkennen.

Viele Menschen, die an einer Soja Unverträglichkeit leiden, leiden zudem an einer Unverträglichkeit gegenüber anderen Hülsenfrüchten. Meistens tritt in diesem Fall eine sogenannte Kreuzreaktion auf. Nussallergiker sind oft auch von einer Soja-Unverträglichkeit betroffen.

Die Symptome einer Soja-Unverträglichkeit

Jeder Mensch ist unterschiedlich. Deshalb variieren die Symptome bei einer Unverträglichkeit. Die Beschwerden können bei jedem Menschen sehr verschieden ausfallen. Eventuell nimmst du die Symptome stärker wahr als andere Betroffene.

Grundsätzlich sind die Beschwerden einer Soja-Unverträglichkeit aber sehr ähnlich mit anderen Unverträglichkeiten. Meistens ist bei einer Unverträglichkeit der Magen-Darm-Trakt betroffen. Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sind dabei keine Seltenheit. Zudem können nach dem Verzehr starke Bauchschmerzen auftreten. Blähungen gehören ebenfalls zu den klassischen Symptomen einer Soja-Unverträglichkeit.

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Soja löst bei vielen Menschen zudem Beschwerden im Mund und Rachenraum aus. Viele Menschen klagen über eine gerötete und juckende Schleimhaut im Mund. In seltenen Fällen schwillt die Schleimhaut an. Bemerkst du solche starken Symptome, solltest du unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Symptome, die hauptsächlich den Mundraum betreffen, werden als orales Allergiesyndrom bezeichnet.

Wusstest du, dass auch deine Haut von der Unverträglichkeit betroffen sein kann? Die Haut ist das größte Organ deines Körpers. Stimmt etwas in deinem Körper nicht, wird sich das auch in deinem Hautbild äußern. Eine Soja-Unverträglichkeit kann zur Nesselsucht führen.

Manche Menschen klagen über Beschwerden wie Atemschwierigkeiten oder Schwindel. Diese Beschwerden gehören zu den kritischen Symptomen und müssen deshalb unbedingt von einem Arzt untersucht werden. Es könnte zu einer schweren oder gar lebensbedrohlichen Situation kommen, die durch die Unverträglichkeit ausgelöst wird.

Sobald du Atemschwierigkeiten wahrnimmst oder Schwellungen im Mund oder Rachenbereich auftreten musst du unverzüglich einen Arzt konsultieren.

Wie testet man eine Soja Unverträglichkeit?

Hast du den Verdacht an einer Soja-Unverträglichkeit zu leiden? Sie kann durch einen speziellen Bluttest nachgewiesen werden. Die Diagnose ist dabei oft jedoch sehr langwierig, da Soja in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist.

Es ist deshalb schwer herauszufinden, ob du tatsächlich unverträglich auf Soja reagierst oder ob vielleicht doch ein anderes Lebensmittel Schuld an deinen Beschwerden hat.

Ärzte raten deshalb dazu ein Ernährungstagebuch zu führen. Dabei ist es wichtig, dass du nicht nur alle Lebensmittel aufschreibst, die du zu dir nimmst, sondern auch alle Bestandteile der Lebensmittel notierst.

Notiere dir außerdem welche Beschwerden nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel auftreten. Das Ernährungstagebuch gibt deinem Arzt eine gute Grundlage mögliche Lebensmittel von Anfang an ausschließen zu können. Ein Lebensmittelverträglichkeits-Test ist sehr aufwendig, da auf sehr viele verschiedene Lebensmittel getestet werden muss. Umso mehr Lebensmittel von Beginn ausgeklammert werden, um so einfacher wird dann die Diagnose fallen.

Schreibe das Tagebuch mindestens vier bis sechs Wochen. Nur so kannst du einen guten Überblick über deine Symptome erhalten. Stelle dich darauf ein, dass das Tagebuch sehr viel Zeit einnehmen wird. Es ist sehr mühevoll alle Inhaltsstoffe der Lebensmittel immer aufzuschreiben.

Disziplin wird dich hierbei aber am Ende zum Erfolg bringen. Vielleicht verzichtest du in dem Zeitraum besser auf Fertigprodukte. Indem du selbst und frisch kochst, weißt du am besten welche Inhaltsstoffe die Mahlzeit hat.

Du kannst auch auf andere Art und Weise zum Erfolg kommen. Eine Eliminationsdiät kann dir helfen herauszufinden, ob du unverträglich auf ein bestimmtes Lebensmittel reagierst. Eine Eliminationsdiät ist ganz einfach. Lasse das Lebensmittel, gegen das du eine Unverträglichkeit vermutest einfach über einen gewissen Zeitraum weg. Dabei musst du sehr konsequent sein. Nur eine einzige Ausnahme könnte den Erfolg negativ beeinflussen.

Bei einer Unverträglichkeit treten die Symptome nicht immer sofort nach dem Verzehr auf. Die Folgen können sich auch noch Tage später als Symptome äußern. Falls deine Symptome durch den Verzicht nachlassen, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du an einer Unverträglichkeit leidest.

Unter ärztlicher Anleitung kann ein sogenannter Provokationstest durchgeführt werden. Dabei nimmst du gezielt das Lebensmittel zu dir, gegenüber dem du eine Unverträglichkeit vermutest. Führe einen solchen Test aber auf keinen Fall auf eigene Faust durch. Du könntest auch stark allergisch reagieren. Es könnte dann sogar zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen. Bespreche ein solches Vorhaben deshalb unbedingt mit deinem Arzt.

Alternativen zu Soja

Wenn eine Soja-Unverträglichkeit bei dir nachgewiesen wurde, ist es am besten, wenn du komplett auf Soja verzichtest. Manche Menschen können das Lebensmittel trotz einer Unverträglichkeit noch in kleinen Mengen verzehren. Grundsätzlich belastest du damit allerdings deinen Körper. Vermeide das aus dem Grund.

Soja kommt in sehr vielen Lebensmitteln vor. In Brot wird oft eine kleine Menge des herkömmlichen Mehls durch Sojamehl ersetzt. Auch in Fertigprodukten ist Soja meist ein großer Bestandteil. 

Der Verzicht auf Soja könnte deshalb schwerer werden, als du vielleicht annehmen würdest. Am sichersten kannst du dir sein, indem du deine Mahlzeiten selbst zubereitest und dafür ausschließlich frische Lebensmittel verwendest. 

Du gehst gerne in Restaurants essen? Frage doch einfach die Bedienung, ob Soja in dem Gericht enthalten ist und erwähne, dass du allergisch bist. Meistens kann dir deine Frage ganz leicht beantwortet werden. Du bist damit auf der sicheren Seite. 

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