20 Jahre geraucht und die folgenden Schäden laut Laboruntersuchungen
Wichtiger Hinweis: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der neutralen Aufklärung und allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Allergologen. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte immer medizinisches Fachpersonal konsultiert werden.
Wir möchten uns heute mit den schwerwiegenden und gesundheitsschädlichen Folgen des langen Tabakkonsums befassen. Denn nach 20 Jahren rauchen hinterlässt dies viele verschiedene Schäden und Beschwerden im menschlichen Körper. Lasst uns gemeinsam in unserem heutigen Artikel erfassen, welche Symptome und Auswirkungen ein jahrelanger Tabakkonsum auf den Menschen und seinen Körper hat. An dieser Stelle möchten wir Euch noch einmal darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass Ihr stets die Finger von Nikotin und auch Alkohol lasst. Denn diese Schadstoffe schaden dem Körper ausschließlich, wie es bereits in ihrem Namen steht. Genehmigt Euch lieber Vitamine, Spurenelemente und auch Mineralstoffe und gebt Eurer Lunge eine Chance!
Die Regeneration der Schäden des Rauchens
Die Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören, scheinen also ziemlich stichhaltig zu sein, aber wie lange muss man aushalten, bis die gesundheitlichen Vorteile tatsächlich zum Tragen kommen? Schauen wir uns die Veränderungen im Laufe der Zeit an, damit Du weißt, wann Du die ersten Ergebnisse der Besserung durch die Raucherentwöhnung bemerken wirst. Die folgenden, durch Laboruntersuchungen bestätigten, abklingenden Schäden des Rauchens sollten motivieren, damit aufzuhören.
Die ersten Veränderungen setzen bereits nach 20 Minuten ein, denn danach kehrt der Puls auf einen Normalwert zurück. Nach acht Stunden beginnt der Sauerstoffgehalt im Blut sich zu normalisieren, während Nikotin- und Kohlenmonoxidgehalt deutlich sinken. Nach circa 48 Stunden nehmen viele Menschen Geschmack und Geruch wieder intensiver wahr. Wenn der Nikotinspiegel sinkt, können Entzugserscheinungen wie Unruhe und Reizbarkeit auftreten; Entspannungsübungen, Bewegung und Ablenkung helfen vielen darüber hinweg. Diese Zeitleiste beruht auf den Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO); der individuelle Verlauf unterscheidet sich.
Nach 72 Stunden beginnt die Lunge damit, sich zu entspannen, und das Atmen sollte somit leichter fallen. Das Nikotin wird vollständig aus dem Körper ausgeschieden, sodass die Nikotinentzugssymptome ihren Höhepunkt erreicht haben. Akut ist das Schlimmste erst einmal überstanden. Es folgt nun die Erholung nach fünf bis zehn Tagen, in denen der durchschnittliche Raucher merkt, dass das tägliche Verlangen nach Nikotin abnimmt.Ein passender Zeitpunkt, um seinen Vitaminhaushalt mit einer Mikronährstoffanalyse für Zuhause zu prüfen.
Die abklingenden Schäden des Rauchens nach 12 Wochen
Nach zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Durchblutung, körperliche Aktivität fällt vielen leichter. In dieser Phase lässt bei vielen auch das Verlangen nach Nikotin nach. Bereits nach drei bis sechs Monaten beginnt sich die Lungenfunktion messbar zu verbessern, Husten und Keuchen werden seltener und Atemwegsinfekte nehmen ab. Nach einem Jahr ist das Risiko für Herzerkrankungen deutlich niedriger als zum Zeitpunkt des Rauchstopps. Nach fünf Jahren sinkt auch das Schlaganfallrisiko deutlich.
Nach zehn Jahren ist das Risiko für mehrere rauchassoziierte Erkrankungen deutlich geringer als bei fortgesetztem Konsum. Nach 15 Jahren nähert sich das Risiko für Herzerkrankungen dem von Menschen an, die nie geraucht haben. Nach bis zu 20 Jahren setzt sich diese Annäherung fort. Die genannten Zeitangaben stammen aus den Informationen der BZgA und der WHO und sind Durchschnittswerte; sie hängen von Dauer und Umfang des früheren Konsums ab.
Optische Schäden des Rauchens nach 20 Jahren basierend auf Laboruntersuchungen
Neben den organischen und kardiovaskulären Schäden des Rauchens, wirkt sich dieses auch auf unsere Looks aus. Hier sind einige Beispiele dafür, wie Rauchen unser gutes Aussehen ruinieren kann.
Bei Rauchern ist die Wahrscheinlichkeit, Tränensäcke zu bekommen, viermal so hoch. Nikotin verlangsamt die Blutzirkulation im Körper, was sich wiederum auf die Durchblutung der Augenpartie auswirkt. Dadurch können sich in kürzester Zeit die unbeliebten Säcke unter den Augen bilden. Zigarettenrauch kann auch die normale Funktion der Zellen im Zahnfleisch beeinträchtigen, was zu Verfärbungen des Zahnweißes, schlechtem Atem und anderen Zahnproblemen führt.
Die Bildung der Falten wird durch das Rauchen beschleunigt. Rauchen beeinträchtigt die Durchblutung und führt dazu, dass das Gewebe, das die Haut geschmeidig hält, nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Rauchende Menschen wirken deshalb häufig älter als Gleichaltrige, weil der Alterungsprozess der Haut beschleunigt wird. Rauchen führt außerdem zu einer Erschlaffung der Gliedmaße und “schlabbriger” Haut. Dies ist oft ein verräterisches Zeichen für eine Person, die über einen längeren Zeitraum geraucht hat. Es wurde festgestellt, dass die in Zigaretten enthaltenen Chemikalien das Kollagen und das Elastin zerstören. Durch den Verlust dieser Fasern verliert die Haut ihre Elastizität und Festigkeit. Des Weiteren sind gelbe Nägel und Finger typisch für Raucher, da das Nikotin Finger und Nägel verfärbt, sodass sie braun oder gelb werden. Rauchen kann außerdem den Haarausfall beschleunigen. Die Blutzirkulation zu den Haarfollikeln wird behindert, wodurch der normale Wachstumszyklus der Haare gestört wird.
Neben der Erhaltung unserer lebenswichtigen Systeme gibt es also auch genug optische Gründe, um auf das Rauchen zu verzichten. Dazu kann es außerdem nie schaden, nach dem Aufhören Deinen Vitaminhaushalt aufzufrischen und nun endlich ein rauchfreies Leben zu führen.