PMS & Mikronährstoffe – Wie Ernährung den Zyklus unterstützen kann
PMS & Mikronährstoffe – Wie Ernährung den Zyklus unterstützen kann
Wichtiger Hinweis: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der neutralen Aufklärung und allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Allergologen. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte immer medizinisches Fachpersonal konsultiert werden.Was ist PMS eigentlich?
PMS beschreibt eine Vielzahl körperlicher und emotionaler Veränderungen, die im zweiten Teil des Zyklus auftreten können – also nach dem Eisprung bis zum Einsetzen der Menstruation. Ursachen werden unter anderem in hormonellen Schwankungen, Stress, Schlafmangel oder Ernährungsgewohnheiten gesehen.Welche Rolle spielt Ernährung bei PMS?
Eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden im Zyklus zu unterstützen. Dabei geht es nicht um Diäten oder Einschränkungen, sondern um eine kontinuierliche Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Besonders Mikronährstoffe wie Magnesium, Vitamin B6, Calcium oder Omega-3-Fettsäuren stehen häufig im Fokus von Studien rund um PMS. Ein stabiler Blutzuckerspiegel, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Mahlzeiten können außerdem helfen, Energie und Stimmung im Gleichgewicht zu halten.
Mikronährstoffe, die häufig untersucht werden
Bestimmte Mikronährstoffe werden im Zusammenhang mit PMS regelmäßig wissenschaftlich untersucht. Sie spielen eine Rolle im Hormonstoffwechsel, im Nervensystem und bei der Energieproduktion.
Magnesium
Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei, trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei, trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei, trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Viele Frauen achten in der zweiten Zyklushälfte auf eine ausreichende Zufuhr über Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kürbiskerne oder grünes Gemüse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für erwachsene Frauen einen Referenzwert von 300 mg Magnesium pro Tag; auch magnesiumreiches Mineralwasser kann einen Beitrag leisten.
Vitamin B6
Vitamin B6 (Pyridoxin) trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei, trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Als Coenzym ist es außerdem an der Bildung von Neurotransmittern beteiligt. Lebensmittel wie Bananen, Avocados, Kartoffeln, Fisch, Geflügel und Vollkornprodukte enthalten B6 und lassen sich leicht in den Alltag integrieren; die DGE nennt für erwachsene Frauen einen Referenzwert von 1,4 mg pro Tag.
Calcium & Vitamin D
Calcium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei, trägt zu einer normalen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen bei und trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei; der Referenzwert der DGE liegt für Erwachsene bei 1.000 mg pro Tag. Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor bei, trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Ein moderater Aufenthalt an der Sonne und calciumreiche Lebensmittel wie Brokkoli, Grünkohl, Sesam, Hartkäse, Milchprodukte oder calciumreiches Mineralwasser können helfen, die Versorgung zu sichern.
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in fettreichem Seefisch, Leinsamen, Walnüssen sowie in Lein-, Raps- und Walnussöl vorkommen. Zugelassen ist für sie, dass EPA und DHA zu einer normalen Herzfunktion beitragen und dass DHA zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und zur Erhaltung normaler Sehkraft beiträgt – jeweils bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg. Die DGE empfiehlt ein- bis zweimal Fisch pro Woche, davon einmal fetten Seefisch.
Pflanzliche Lebensmittel mit potenziellem Einfluss
Viele Frauen berichten, dass eine pflanzenbetonte Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten das Wohlbefinden während des Zyklus positiv beeinflusst. Auch Kräuter wie Mönchspfeffer, Frauenmantel oder Schafgarbe werden traditionell in diesem Zusammenhang genutzt; belegte, zugelassene gesundheitsbezogene Angaben gibt es für sie nicht, und bei Interesse gehört die Anwendung mit Fachpersonal besprochen – besonders dann, wenn hormonell wirksame Medikamente eingenommen werden. Halten die Beschwerden vor der Periode an oder schränken sie den Alltag deutlich ein, ist eine frauenärztliche Abklärung der richtige Weg; Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel ersetzen sie nicht.

Der Zusammenhang von Blutzucker & Stimmung
Ein stabiler Blutzuckerspiegel kann helfen, Energie- und Stimmungsschwankungen vorzubeugen. Komplexe Kohlenhydrate wie Haferflocken, Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte sorgen für eine gleichmäßigere Energiezufuhr; eine gesundheitsbezogene Angabe zum Hormonzyklus ist für sie nicht zugelassen.
Lebensstilfaktoren: Schlaf, Bewegung & Stress
Neben der Ernährung beeinflussen auch Lebensgewohnheiten das Wohlbefinden im Zyklus. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und der bewusste Umgang mit Stress wirken sich positiv auf Körper und Stimmung aus. Schon kleine Routinen – wie tägliche Spaziergänge, Atemübungen oder Entspannungszeiten – können helfen, die Balance zu halten.
Fazit: Achtsamkeit und Balance statt Perfektion
Ernährung kann Teil eines achtsamen Umgangs mit dem eigenen Körper sein. Wer auf regelmäßige Mahlzeiten, Nährstoffvielfalt und Erholung achtet, unterstützt das natürliche Gleichgewicht des Zyklus. Jeder Körper reagiert individuell – darum lohnt sich ein bewusster, neugieriger Blick auf die eigenen Bedürfnisse.
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Dieser Beitrag wurde verfasst von
- Inan Köse